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NACHHALTIGKEIT

Ich verstehe Nachhaltigkeit als integralen Bestandteil medizinischer, sozialer und organisatorischer Entscheidungen. Von besonderer Bedeutung ist eine querfreundliche, all genders welcome und inklusive Gesundheitsvorsorge, die Menschen nach körperverändernden Eingriffen sowie in unterschiedlichen Lebensrealitäten wertschätzend, respektvoll und fachlich kompetent begleitet.

Die Haltung soll sich im gesamten Praxisablauf widerspiegeln - von der Raumgestaltung über den bewussten Einsatz von Materialien und Ressourcen bis hin zur Kommunikation und Organisation der betrieblichen Abläufen. Nachhaltigkeit wird dabei nicht als Zusatz, sondern als selbstverständlicher Teil einer verantwortungsvollen Gesundheitsversorgung verstanden.

Durch den verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen, die bewusste Gestaltung aller Prozesse sowie den Fokus auf soziale Inklusion und Gleichstellung leistet die Praxis einen Beitrag zu ausgewählten Sustainable Development Goals (SDGs) der Vereinten Nationen. Besonders relevant sind dabei die Ziele Gesundheit und Wohlergehen, Geschlechtergleichstellung, nachhaltiger Konsum und Produktion, Klimaschutz sowie inklusive und vielfältige Gemeinschaften.

Die im Rahmen des OekoBusiness Wien-Moduls entwickelten und umgesetzten Maßnahmen stärken diese Zielsetzungen systematisch und machen den Nachhaltigkeitsanspruch der Praxis sichtbar, nachvollziehbar und langfristig wirksam.

  • Gesundheit und Wohlergehen:  Ganzheitliche Therapieansätze, barrierearme Angebote und eine stressreduzierende Raumgestaltung sind bereits Bestandteil der Betriebstätigkeit und werden schrittweise weiter ausgebaut, um die präventive Wirkung der Leistung zu stärken.

  • Geschlechtergleichstellung: Die Praxis positioniert sich queerfreundlich und all - genders - welcome; Ansprache und Behandlung werden weitgehend genderneutral gestaltet, inklusive spezialisierte Angebote nach geschlechtsangleichenden Eingriffen.

  • Menschenwürdige Arbeit und Wirtschaftswachstum: Ergonomische Arbeitsplätze und gesundheitsfreundliche Arbeitszeiten werden bereits im Praxisbetrieb umgesetzt. Ergänzend wird ein Selbstfürsorge - Konzept entwickelt, um die Belastungsprävention systematisch weiterzuentwickeln.

  • Weniger Ungleichheiten: Durch inklusive Versorgung und Community - Angebote soll ein relevanter Anteil vulnerabler Zielgruppen erreicht und gesundheitliche Teilhabe gefördert werden.

  • Nachhaltige Städte und Gemeinden: Die barrierearme Praxisgestaltung bildet bereits eine Grundlage; lokale Kooperationen und Netzwerke im Gretel sollen ergänzend aufgebaut werden, um quartiersnahe Gesundheitskompetenzen zu fördern.

  • Nachhaltiger Konsum und Produktion: Mehrweg - Textilien und geprüfte Naturprodukte sind bereits Teil der betrieblichen Praxis; weitere Schritte zur Stärkung nachhaltiger Beschaffung sind vorgesehen, um den hohen ökologischen Anspruch der Produktwahl langfristig abzusichern.

  • Maßnahmen zum Klimaschutz: Um weitergehend emissionsarme Abläufe zu erreichen sind bewusste Kühl- und Lüftungsroutinen sowie der Einsatz energieeffizienter Geräte bereits im Praxisbetrieb umgesetzt; der Bezug von Ökostrom wurde bereits umgesetzt

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